Ein wichtiger Bestandteil war der Erste-Hilfe-Kurs für unsere aktiven Helferinnen und Helfer. Unter der fachkundigen Leitung unserer Kameraden der Werkfeuerwehr des Zentrums für Psychiatrie (ZfP) wurden Grundlagen wie Wundversorgung, Verbände und Reanimation aufgefrischt. Zusätzlich wurden praxisnahe Fallbeispiele durchgespielt, die speziell auf die Anforderungen im Einsatzalltag zugeschnitten waren – inklusive Übungen zum fachgerechten Bergen mit Tragen.
Parallel dazu nutzten einige unserer Kraftfahrer die Gelegenheit, bei einer Kraftfahrerfortbildung ihre praktischen Fähigkeiten unter realistischen Bedingungen weiter zu festigen. Unter der fachkundigen Anleitung eines erfahrenen Berufskraftfahrers wurden zentrale Themen behandelt: von der korrekten Sitz- und Spiegeleinstellung über das sichere Abschleppen liegengebliebener Fahrzeuge bis hin zum korrekten Aufziehen von Gleitschutzketten für Fahrten bei Schnee und Eis. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der sicheren Handhabung auch unter erschwerten Bedingungen, wie sie im Einsatzfall häufig auftreten können. Durch praktische Übungen konnten alle Teilnehmenden wertvolle Erfahrungen sammeln, um Fahrzeuge des THW auch in schwierigen Situationen sicher zu bewegen.
Auch unsere künftigen Helferinnen und Helfer waren an diesem Ausbildungswochenende intensiv gefordert. Bereits am Freitagabend und auch am Samstag standen wichtige Grundlagen der Rettung und Bergung auf dem Ausbildungsplan. In mehreren Lernabschnitten erarbeiteten sie sich umfassende Kenntnisse zu den verschiedenen Rettungsmitteln, zur strukturierten Rettung aus Trümmerlagen sowie den fünf Phasen der Rettung und Bergung – von der Erkundung bis zur endgültigen Rettung. Praktische Übungen wie das sichere Überwinden von Hindernissen und das Arbeiten in unübersichtlichen Lagen vermittelten den Teilnehmenden nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch wichtige Handgriffe für den späteren Einsatz.