Breisach, 03.07.2013, von Andreas Fleig

Bundespräsident Joachim Gauck besucht das THW

Beim Besuch des Bundespräsidenten beim Technischen Hilfswerk (THW) am 01.07.2013 in Breisach zeigte auch der Ortsverband Emmendingen seine Leistungsfähigkeit. Die Vertreter der Emmendinger THW-Jugend waren total begeistert, dass sie von Bundespräsident Gauck mit Handschlag begrüßt wurden.

Bundespräsident Joachim Gauck wollte im Rahmen der seiner Sommerreise mit dem Diplomatischen Corps die deutsch-französische Zusammenarbeit im Katastrophenschutz zeigen. Hierfür wurde im grenznahen Breisach von THW und französischer Feuerwehr unter den Hauptszenarien Erdbeben und Hochwasser mehrere Stationen aufgebaut. Im Szenario Erdbeben hatte der OV Emmendingen die Aufgabe seine Kompetenz in Ortung und schwerer Bergung zu präsentieren: mit dem Plasmaschneidegeräte wurden dicke Stahlplatten durchschnitten, mit dem Kernbohrgerät große Löcher in Beton gebohrt. Besonders beeindruckt zeigte sich der Bundespräsident und die Botschafter von den Möglichkeiten mit der Betonkettensäge Rettungsöffnungen in Betonwände zu sägen. THW Präsident Albrecht Broemme und Vize-Präsident Gerd Friedsam führten Gauck und die Botschafter durch die Ausstellung und erklärten die Abläufe.

Mit einem gemischten Team aus je zwei Helfern der THW Ortsverbände Breisach, Emmendingen und der Sapeurs Pompiers aus Colmar wurde aufgezeigt, dass die Zusammenarbeit nicht nur in Reden funktioniert, sondern Ausstattung und Ausbildung vergleichbar ist: die Rettung eines Verletzten aus dem Schlauchturm war für das gemischte Team keinerlei Herausforderung sondern Routine.

Um verschüttete Personen zu orten, gibt es neben der Ortung mit Rettungshunden Möglichkeiten die Suche durch Ortungstechnik zu ergänzen. Zusammen mit dem Ortsverband Breisach wurde mit Searchcam, einer Endoskopiekamera, Raderortung, akustischer Ortung und hochauflösender Wärembildkamera die absolut auf dem neuesten techischen Stand befindliche Ausstattung der Ortsverbände vorgestellt

In der Station Hochwasser zeigte die Elektroversorgungsgruppe des THW Emmendingen wie die Großtauchpumpen der THW-Kollegen aus Offenburg mit Strom versorgt werden können. Der Strom des Emmendinger Aggregats bot den Offenburger THW-Helfern die Möglichkeit mehr als 50000 Liter pro Minute Wasser abzupumpen.



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